AKTUELLE BRANCHENNEWS

Zuschussförderung von barrierereduzierenden Maßnahmen zur Zeit nicht möglich

Die Nachfrage nach der Zuschussförderung für barrierereduzierende Maßnahmen einschließlich Kombianträgen Barrierereduzierung und Einbruchschutz hat in diesem Jahr bereits die aus dem Bundeshaushalt zur Verfügung gestellten Mittel in Höhe von 49 Millionen EUR aufgebraucht.

Die Antragstellung für barrierereduzierende Maßnahmen einschließlich Kombianträgen Barrierereduzierung und Einbruchschutz ist daher ab sofort nicht mehr möglich.

Bereits durch die KfW zugesagte Anträge für die Förderung barrierereduzierender Maßnahmen bleiben unberührt. Die dafür erforderlichen Bundesmittel sind für die Auszahlung des Zuschusses reserviert.

Falls Sie oder Ihre Kunden bereits einen Antrag gestellt haben, erhalten Sie bzw. Ihre Kunden zeitnah eine Information darüber, ob noch eine Zusage erteilt werden konnte. Es wird darum gebeten, von telefonischen Anfragen zum aktuellen Stand abzusehen.

Weiterhin möglich ist Zuschussförderung im Produkt Altersgerecht Umbauen für Einzelmaßnahmen Einbruchschutz in Bestandsgebäuden www.kfw.de/einbruchschutz oder www.kfw.de/455 sowie die Kreditförderung für die Förderung von Maßnahmen für den Einbruchschutz oder der Barrierereduzierung in Bestandsgebäuden im Programm Altersgerecht Umbauen
www.kfw.de/barrierereduzierung oder www.kfw.de/159.

Kurz gesagt: Lediglich die Zuschussvariante im Produkt „Altersgerecht Umbauen“ sowie die Zuschussvariante bei Kombianträgen „Altersgerecht Umbauen“ und „Einbruchschutz“ ist derzeit nicht mehr möglich.

Energieeffizienzpolitik im Gebäudebereich

In dem aktuellen „geea-Monitor Energieeffizienzpolitik“ informiert „Die Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea)“ über den Stand der politischen Themen und Vorgänge zur Energieeffizienzpolitik im Gebäudebereich.
In dem Text, der als PDF diesem Ticker beigefügt ist, finden Sie die Arbeit der VFF-Vertreter in der geea zusammengefasst. > HIER

Offensive zur Steigerung der Energieeffizienz

Sigmar Gabriel startet Initiative „Deutschland macht´s effizient“
„Die sauberste und günstigste Energie ist die, die gar nicht verbraucht wird.“ Dieses Statement von Bundeswirtschaftsminister Gabriel steht im Zent-rum der am 12. Mai 2016 gestarteten Initiative „Deutschland macht´s effizient“. Sie verbindet die drei Kernelemente Förderung, Beratung und Information und bringt neue Förderprogramme auf den Weg.
„Eine deutliche Steigerung der Energieeffizienz ist Voraussetzung für das Gelingen der Energiewende. Denn der Ausbau der erneuerbaren Energien allein wird nicht reichen, um die mit dem Energiekonzept gesetzten Klimaschutzziele zu erfüllen“, so die Begründung der „Offensive“ in der Pressemitteilung des BMWi. Die Pressemitteilung mit weiterführenden Links finden Sie hier; direkt zur Startseite von „Deutschland macht´s effizient“ kommen Sie hier.

Einbruchschutz und Automationsvorsorge

VFF fordert Änderungen der Musterbauordnung
In zwei gleichlautenden Briefen an die Minister Dr. Barbara Hendricks (Bau) und Sigmar Gabriel (Wirtschaft) hat der VFF am 17. Mai 2016 zwei Änderungen der Musterbauordnung mit Festlegungen zum Einbruchschutz und zur Zukunftsfähigkeit der Automation gefordert.
Einmal geht es darum, für jeden Neubau an zugänglichen Fenster- und Türelementen einen Einbruchschutz nach RC2 festzulegen; zum anderen soll beim Neubau im Interesse der Automation vorsorglich in allen Maueröffnungen für Fenster und Haustüren Elektroanschlüsse oder Leerrohre eingebaut werden.
Das Schreiben wurde am 18. Mai als PDF an das Deutsches Institut für Bautechnik DIBt, an die obersten Landesbaubehörden und an Thomas Webel, Minister für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt, Vorsitzender der Bauministerkonferenz, zur Kenntnis verschickt.

Initiative „Energieeffiziente Gebäude“

VFF und BF, Dena, BDI-Initiative „Energieeffiziente Gebäude“
Politische Stellungnahmen und Positionspapiere

Die Fraktionschefs der Regierungskoalition haben bei einer Klausur beschlossen, die Zuschüsse für Einbruchsicherung von Fenstern und Türen von 10 auf 50 Millionen Euro pro Jahr aufzustocken. VFF und BF haben diese Entscheidung ausdrücklich begrüßt.
Am 27. April 2016 hat der Finanzausschuss des Bundestages den geplanten Beschluss über den Entwurf eines Gesetzes zur steuerlichen Förderung des Mietwohnungsneubaus verschoben. Mit dem von der Bundesregierung eingebrachten Gesetz sollte der Mietwohnungsbau besonders in Gebieten mit angespannter Wohnungslage gefördert werden. Dazu sollte eine Sonderabschreibungsmöglichkeit eingeführt werden. VFF-Präsident Bernhard Helbing hat darauf-hin seinen regionalen Bundestagsabgeordneten angesprochen, der auf erheblichen Nachbesserungsbedarf bei der Gesetzesformulierung hinwies.
„Beim Neubau geht der Trend in die richtige Richtung. Im vergangenen Jahr ist die Anzahl der geförderten energieeffizienten Neubauten auf 83.000 gestiegen und hat damit einen Höchststand erreicht. Anders sieht es bei der energetischen Gebäudesanierung aus: 2015 wurden erstmals weniger als 10.000 Wohnhäuser mit KfW-Mitteln zum Effizienzhaus saniert – ein Rückgang von 60 Prozent gegenüber 2009.“ So das Fazit der Deutschen Energie-Agentur dena zum KfW-Förderreports 2015.
Die BDI-Initiative „Energieeffiziente Gebäude“, an der VFF und BF mitarbeiten, hat zwei Positionspapiere zu den Plänen der Bundesre-gierung zur „Energieeffizienzstrategie Gebäude“ und zum „Klimaschutzplan 2050“ veröffentlicht. Die Positionspapiere finden Sie hier und hier.

Zusammenlegung von EnEG“ und EEWärmeG

BDI Positionspapier zur Zusammenlegung von EnEG“ und EEWärmeG
Grundsätzliche Zustimmung — aber!

Der Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI) hat Ende Mai 2016 ein Positionspapier zur Zusammenführung von Energieeinspargesetz (EnEG)/Energieeinsparverordnung (EnEV) und Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) verabschiedet.
Darin heißt es: „Die angestrebte Zusammenführung von EnEG/EnEV und EEWärmeG wird nachdrücklich unterstützt, die bestehende Chance darf nicht ungenutzt bleiben“. Dann folgt allerdings ein grosses „Aber“ mit eine Liste von Punkten, die bei der Zusammenführung berücksichtigt werden müssen. Dazu zählen:
– Bei der angestrebten weiteren Anhebung von Anforderungen muss
ein leistbarer Zeitrahmen gegeben sein.
– Das bestehende Wirtschaftlichkeitsgebot muss erhalten bleiben.
– Die Definition des Niedrigstenergiegebäudes muss erstellt werden.
– Die Anpassung der Normung zur energetischen Bewertung von
Gebäuden muss sorgsam geprüft werden.
Den vollständigen Text des Positionspapiers können Sie hier (unten auf der Seite unter „Publikationen“) einsehen. Das Papier wurde im Rahmen der BDI-Initiative „Energieeffiziente Gebäude“ erarbeitet, in welcher der VFF aktiv mitarbeitet.

WILLKOMMEN BEI dtH!

Seit 1968 produziert dtH Fenster und Türsysteme aus Kunststoff-Profilen. Bis zu 800 Einheiten verlassen die Werke in Hille und Herzberg täglich. Im Mittelpunkt der dtH-Firmenphilosophie steht die Qualität. Dokumentiert wird diese einerseits durch das RAL-Gütezeichen, andererseits durch regelmäßige Prüfungen eines neutralen Instituts. Die Fertigung nach den Richtlinien des „ift“ sowie kontinuierliche interne Überwachungen unterstreichen unseren hohen Anspruch.